![]() |
| Wintersonnenwende - Flickr.com CC BY-ND 2.0 |
Haben wir denn immer noch nichts gelernt? Manche schon und wir werden immer mehr! Die Menschen sehnen sich nach Frieden, Sicherheit, Wohlstand und Gerechtigkeit. Der ständige Kampf gegen die allgegenwärtige Ungerechtigkeit, Ausbeutung und gegen die Manipulation, hat uns müde gemacht und wir brauchen eine Pause – um dann wieder für eine bessere Welt einzustehen. Denn nach der Dunkelheit kommt das Licht.
Von
Rui Filipe Gutschmidt
Es
spricht schon Bände, wenn Facebook sich so sehr für meine
Gesundheit einsetzt... Eine Woche lang werde ich in „Zwangsurlaub“
geschickt. Ist doch lieb von Facebook, oder? Auch haben die Gruppen
wieder eine Woche Ruhe vor mir und erst nächstes Jahr darf ich
wieder meinen Beitrag in den vielen Aktionsgruppen für Meinungs- und
Pressefreiheit, Regionalinformationen, Demokratie, Menschenrechte und
Frieden leisten.
Ja,
Frieden. Das eigentliche Thema, dass ich für diesen Artikel
vorgesehen hatte. Denn das Fest des Friedens 2017 ist eines, dass in
einer Welt des Krieges stattfindet. Kein Wunder also, dass die
Weihnachtsgrüsse vorwiegend mit dem Wunsch nach Frieden verbunden
sind. Kriege oder Bürgerkriege verwüsten zur Zeit Syrien, Jemen, Myanmar, Somalia, Südsudan, Afghanistan und den Irak, während die
Ukraine sich in einer latenten Waffenruhe befindet.
Doch haben wir leider auch keine Zukunftsaussichten, die Grund zur Hoffnung geben könnten, oder? Kriegstreiber Nummer 1 sind die USA! Das ist nichts neues und selbst unter dem „Friedensnobelpreisträger“ Obama wurde die USA nicht plötzlich zum Friedensboten – was für ein Schock. Die Rüstungsindustrie und alles was mit ihr zusammenhängt, profitiert vom Geschäft mit dem Krieg. 2017 war für die us-amerikanische Rüstungsindustrie ein Rekord Jahr und die Tatsache, dass ihre Prognose für 2018 noch höhere Gewinne vorsieht, lässt nichts gutes erahnen.
Donald Trump drohte schon China, Venezuela und dem Iran, wirtschaftlich drohte er der EU, Mexiko, Südost-Asien und Latein-Amerika, Russland... eigentlich allen und jedem. Doch der Iran, Nordkorea und ISIS stehen ganz oben auf der Liste. Manche dachten, Trump wäre nur ein Schwätzer oder dass es völlig legitim sei die Interessen der Amerikaner zu verfolgen... Doch welcher Amerikaner? Die seiner Familie, seine eigenen (diese gleich an erster, zweiter und dritter Stelle!!!) und der Lobbyisten aller Art, die ihm die Stiefel Lecken oder vielmehr denen er die Stiefel leckt...
Nachdem
ein Krieg mit Nordkorea immer wahrscheinlicher wird, auch wenn
dieser bisher nur als Krieg der Worte geführt wird, sollte man
meinen, dass Trump seine Provokationen im Nahen Osten unterlässt.
Andererseits sollte man es eigentlich inzwischen längst gewohnt
sein, dass Donald Trump ein pathologischer Brandstifter ist. Ein Tag
an dem er nicht – aus den schlechtmöglichsten Gründen - in den
Schlagzeilen steht, provoziert beim Präsidenten der USA wohl sowas
wie Entzugserscheinungen. Also zündelte er genau da, wo der
Nahostkonflikt am explosivsten ist – in Jerusalem!
Israels
Scheindemokratie ist wohl gewillt die Gunst der Stunde zu nutzen,
denn Trumps Präsidentschaft bietet die militärische Rückendeckung,
die sie brauchen, um... ja was? Mit neuen Kampfflugzeugen und
Drohnen, intelligenten Bomben und fanatisierten Soldaten gegen noch
stärker fanatisierte Steinewerfer und Messerstecher zu kämpfen?
Jedenfalls ist das Geld von Lockheed Martin und Co. mit Blut
besudelt. Die Gewinnprognose der Rüstungsindustrie in den USA wird
aber von Deutschen, Franzosen und vielen anderen begleitet. Man muss
also nur mal eben eine Botschaft an einen Umstrittenen Ort verlegen,
um Kriege zu provozieren? Nein! Aber die Anerkennung eines besetzten
Gebiets als Annexion – vor allem, wenn es sich dabei um eines der
größten Heiligtümer von 3 Religionen (und unzähligen
„Konfessionen“) handelt, dann schon.
Aber
wenn wir schon beim Thema sind... Weihnachten - die
Wintersonnenwende, die man als Geburtsdatum von Jesus Christus
feiert – ist eines der Feiertage, von eben einer dieser Religionen
- dem Christentum. Der Geburtsort von Jesus soll Bethlehem, ein kleines
Städtchen auf palästinensischem Gebiet neben Jerusalem, gewesen
sein. Aber das „Fest der Liebe und des Friedens“, wird heute
nicht mehr nur von Christen gefeiert.
Es
ist eben auch die Wintersonnenwende, die seit Jahrtausenden, lange
bevor es die abrahamitischen, monotheistischen Religionen gab, als ein
Fest des Lebens und des Lichts gefeiert wurde. Die Tage werden von
nun an wieder heller auf der Nordhalbkugel und die Hoffnung auf ein
Ende des Winters kehrt zurück in die Herzen der Menschen. Generation
für Generation wurde diese Hoffnung auf wärmende Sonnenstrahlen und
auf den Triumph des Lichts über die Dunkelheit vererbt und ist wie
ein genetisches Gedächtnis in unser Unterbewusstsein eingebrannt.
Mit
diesem Gefühl alleine werden wir keine Kriege verhindern, die
Umweltzerstörung nicht stoppen und die verbrecherischen Machteliten
nicht entmachten, aber wenn wir diese Hoffnung nutzen und an uns
glauben – an UNS -, dann können tatsächlich Bürgerbewegungen
entstehen, die etwas bewirken. Also einfach mal TV und PC ausschalten
und die Gedanken von all den manipulativen Einflüssen befreien. In
unserm Innern haben wir das Wissen, dass die Tage wieder länger
werden und Licht und Wärme zurückkehren. Darum ist es auch möglich
die Dunkelheit – Gier, Hass, Geiz, Machtwille und dessen
Begleiterscheinungen wie Krieg, Mord, Folter, Hunger,
Umweltzerstörung und Krankheiten, zu besiegen.
In
diesem Sinne,
Frohe
Weihnachten und einen kraftvollen Einstieg in ein schwieriges 2018!


0 Kommentare