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| Roboterkrieger Youtube Screenshot |
Wird
die künstliche Intelligenz die Kriegsführung revolutionieren? Sie
sollen intelligenter und besser werden als der herkömmliche Soldat
und haben nur ein Ziel - töten!
Edgar
Schülter 21. Juni 2018
Es
geschah auf der Pariser Messe. Der nur einen Meter hohe unbemannte Raupenpanzer, der eher aussah wie ein Spielzeug, drehte
seinen Turm mit Kanone und aufmontierten Maschinengewehr und zielt
Richtung Menschenmenge. Es war nur eine Vorführung, aber ein Kanonen sieht immer bedrohlich aus und die Menschenmenge machte automatisch einen
Schritt zurück.
Es
war eine Demo auf der internationalen Pariser Waffenmesse Eurosatory. Dort
ist der neue Killer-Roboter „Optio“ zu sehen. Eine Kreation der
Krauss-Maffei Wegmann im Verbund mit der französischen Panzer- und
Kanonenschmiede.
So
ist der Optio der neue Weg Kriege zu führen. Man tötet also nicht mehr selber, sondern lässt töten. Drohnen, autonome Panzer und
Roboterkrieger sind vor allem lernende Maschinen die mit ihrer
Intelligenz den Menschen weit überlegen sind.
Zu
spät schon, damit die Politik noch Kontrolle bekommt. Die Vereinten Nationen verhandeln über ein Verbot autonomer Waffensysteme vergeblich, denn das Interesse an solchen Waffen ist sehr groß. Jedoch
steigt die berechtigte Kritik, dass solche Waffensysteme die
selbständig handeln auch auf die Idee kommen könnten, dass man die Menschen nicht mehr braucht.
Zumindest
hat die Bundesregierung schon im Jahr 2015 folgendes zu Protokoll
gegeben: „Es
darf keine Waffen geben, die autonom über Leben und Tod
entscheiden, ohne irgendeine Möglichkeit für den menschlichen
Eingriff in die Auswahl und Bekämpfung von Zielen. Über den Einsatz
tödlicher Waffen muss immer ein Mensch entscheiden.“
So
sagt auch der Inspekteur Ludwig Leinhos vom Cyberkommando der CIR der Bundeswehr: "Ein autonomes Waffensystem darf es nicht geben." Deswegen wird so etwas in der deutschen Rüstungsindustrie erst gar
nicht entwickelt.
Dem gegenüber kommt das Argument der KMW Partner Nexter: „Der
Mensch muss immer die Entscheidung treffen, aber Verbote nützen
nichts, wir sollten weiterentwickeln, sonst macht es nur der Gegner.“
Eines
sollte jedoch jedem klar sein, gibt der Mensch seine Macht der
Entscheidung an Roboter ab, kann dieses schnell für den Menschen
ins Auge gehen.


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